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4 Min. Lesezeit

Website für Fotografen: Was eine Seite braucht, die Anfragen bringt

Schöne Bilder allein machen noch keine Website, die bucht. Hier zeige ich dir, was eine gute Website für Fotografen braucht: die richtigen Seiten, Texte, die zur Anfrage führen, Bilder, die Google findet, und die rechtlichen Pflichtangaben.

Warum eine Website für Fotografen mehr ist als ein Portfolio

Viele Fotograf*innen bauen ihre Website wie eine Galerie: große Bilder, wenig Text. Das sieht schön aus, bringt aber selten Anfragen. Denn wer dich buchen will, hat Fragen: Passt du zu mir? Was kostet das? Wie läuft das ab?

Eine gute Website beantwortet diese Fragen, bevor sie gestellt werden, und führt Besucher*innen Schritt für Schritt zur Anfrage. Die Bilder wecken das Gefühl, die Texte schaffen das Vertrauen.

Die wichtigsten Seiten deiner Website

Seite Aufgabe
Startseite in Sekunden zeigen, wen du fotografierst und wie
Portfolio eine Auswahl deiner besten Arbeiten, nicht alle
Über mich Nähe schaffen: Wer steht hinter der Kamera?
Pakete und Preise Orientierung geben, mindestens ein Startpreis
Anfrage so einfach wie möglich, mit wenigen Feldern
Blog bei Google gefunden werden
Impressum, Datenschutz rechtliche Pflicht

Texte, die zur Anfrage führen

Auf deiner Website entscheiden die Texte, ob aus Begeisterung eine Anfrage wird. Drei Regeln haben sich für mich bewährt:

  1. Sprich über deine Kund*innen, nicht über deine Technik. Kameramodell und Objektive interessieren kaum jemanden. Wie sich das Shooting anfühlt, schon.
  2. Zeig deine Preise. Ein Startpreis filtert unpassende Anfragen und spart dir Zeit.
  3. Jede Seite endet mit einem nächsten Schritt. Zum Beispiel: „Frag jetzt deinen Termin an.“

So hilft KI: Hinterlege deinen Marken-Steckbrief in einem Claude-Projekt. Laut Claude Hilfe-Center nutzt Claude das Projektwissen in allen Chats dieses Projekts. So entstehen Über-mich-Text, Paketbeschreibungen und Blogartikel in deiner Stimme. Du ergänzt die persönlichen Geschichten und gibst frei.

SEO: So findet Google deine Website und deine Bilder

Für Fotograf*innen ist die Bildersuche besonders wichtig. Google nennt in seinen Empfehlungen für Bilder unter anderem diese Punkte:

  • Alt-Text: Laut Google ist er das wichtigste Attribut, um ein Bild zu beschreiben. Beschreibe, was zu sehen ist, zum Beispiel „Brautpaar beim Sonnenuntergang am Bodensee“.
  • Sprechende Dateinamen: hochzeit-bodensee-sonnenuntergang.jpg statt IMG_0023.jpg.
  • Bilder neben passendem Text: Ein Bild auf einer Seite zum passenden Thema wird besser verstanden.
  • Moderne Formate und schnelle Ladezeit: Google unterstützt unter anderem JPEG, PNG, WebP und AVIF. Exportiere deine Bilder nicht in voller Kameraauflösung, sondern passend für das Web.
  • Responsive Bilder: Je nach Bildschirm sollte eine passende Bildgröße geladen werden.

Dazu kommen ein guter Seitentitel mit deinem Keyword, zum Beispiel „Hochzeitsfotografin Bodensee“, und ein Blog mit Artikeln zu Locations und häufigen Fragen. Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil mit Link zu deiner Website hilft dir zusätzlich bei lokalen Suchen.

Rechtliche Pflichtangaben

Wer eine Website geschäftlich betreibt, braucht:

  • ein Impressum: Die Pflicht steht seit Mai 2024 in § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG), das das Telemediengesetz abgelöst hat. Wenn in deinem Impressum noch „§ 5 TMG“ steht, solltest du den Verweis aktualisieren.
  • eine Datenschutzerklärung, die erklärt, welche Daten deine Website verarbeitet, etwa über das Anfrageformular.

Für die genauen Formulierungen nutze einen seriösen Generator oder lass dich rechtlich beraten.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

  • Zu viele Bilder: Lieber 20 starke Bilder als 200 durchschnittliche.
  • Keine Preise: Führt zu vielen unpassenden Anfragen.
  • Riesige Bilddateien: Machen die Seite langsam, besonders auf dem Handy.
  • Kein klarer nächster Schritt: Besucher*innen gehen, ohne anzufragen.
  • Ein „Über mich“ ohne dich: Menschen buchen Menschen. Zeig ein Foto von dir und erzähl deine Geschichte.

Bald: mein Kurs „Website für Fotografen“

Eine eigene Website, die du selbst pflegen kannst und die Anfragen bringt, ist eines der Themen, nach denen mich Fotograf*innen am häufigsten fragen. Deshalb arbeite ich gerade an einem eigenen Kurs dazu. Bis es so weit ist, findest du die Grundlagen für Marketing und KI in Marketing für Fotografen und auf meiner Seite KI und Marketing für Fotograf*innen.

Mein Fazit

Eine gute Website für Fotografen zeigt nicht nur schöne Bilder. Sie beantwortet die Fragen deiner Kund*innen, zeigt Preise, führt klar zur Anfrage und wird von Google gefunden. Mit KI schreibst du die Texte schneller und in deiner Stimme. Die Bilder und deine Persönlichkeit bringst du mit.

Quellen

Häufige Fragen

Welche Seiten braucht meine Website als Fotografin?

Mindestens Startseite, Portfolio, Über mich, Pakete und Preise, Kontakt beziehungsweise Anfrage sowie Impressum und Datenschutzerklärung. Ein Blog hilft zusätzlich, bei Google gefunden zu werden.

Wie findet Google die Bilder auf meiner Website?

Google empfiehlt aussagekräftige Alt-Texte, sprechende Dateinamen, Bilder in der Nähe von passendem Text und schnelle Ladezeiten. Unterstützt werden unter anderem JPEG, PNG, WebP und AVIF.

Brauche ich als Fotografin ein Impressum?

Ja, wenn du die Website geschäftlich betreibst. Die Impressumspflicht steht seit Mai 2024 in § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG), das das Telemediengesetz ersetzt hat.

Kann KI die Texte für meine Website schreiben?

KI kann sehr gute Entwürfe schreiben, wenn sie dich kennt. Mit einem Marken-Steckbrief in einem Claude-Projekt entstehen Über-mich-Text, Paketbeschreibungen und Blogartikel in deiner Stimme. Die persönlichen Details und die Freigabe kommen von dir.